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Geschichte, Kunst und Kultur

Die Kirche von Sant’Antonio Abate
Die Kirche, dem Schutzpatron der Fleischer und Wurstmacher gewidmet, wurde erstmal im Jahr 1308 erwähnt.
Die mit 1470 datierte Fassade ist im venezianisch gotischen Stil gehalten und wird als „die Sixtinische Kapelle von Friaul“ bezeichnet, weil in ihrem Inneren ein schöner Freskenzyklus aus der Renaissance bewundert werden kann, der von Pellegrino da San Daniele zwischen 1497 und 1522 geschaffen wurde.

Besuchen Sie die Website  des Museums in San Daniele http://www.museosandaniele.it/ita/territorio/04SA.html

Der Portonat
Der Portonat (früher Porta Gemona), der im Jahr 1579 von Andrea Palladio entworfen und von Andrea Podaro vollendet wurde, gilt als eines der Symbole der Stadt. Das Stadttor wurde zwischen 1579 und 1582 auf Wunsch des Patriarchen von Aquileia, Giovanni Grimani, auf den Überresten eines Turmes errichtet, der 1511 von einem Erdbeben zerstört wurde.

Der Dom San Michele Arcangelo
Der  im 14. Jahrhundert auf einem früheren Bauwerk errichtete Dom wurde im 18. Jahrhundert vom Venezianer Domenico Rossi restauriert und dann erweitert. Hier sind zahlreiche bedeutende Werke zu sehen, darunter das Taufbecken von Carlo da Carona (1510), der Hochaltar von Francesco Fosconi (1735) sowie die Bilder von Pomponio Amalteo (1549) und von Pordenone (1534).

Der Palast von Monte di Pietà
Der Palast ist das Werk des Venezianers Matteo Lucchesi, Onkel von Piranesi, der ideell in der Nähe von Palladio und Scamozzi angesiedelt ist. Er wurde zwischen 1768 und 1775 errichtet. Das imposante Bauwerk zeigt im unteren Geschoss Bögen aus bossiertem Stein, während die Hauptgeschosse ein Wechselspiel zwischen Giebelfeldern und Lünetten auf den Fenstern und ein zweibogiges Fenster mit Rundbögen in der Mitte aufweisen.

Der Glockenturm
Neben dem Dom befindet sich ein massiver (unvollendeter), quadratischer Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, der von einem Schüler Raffaels, Giovanni Ricamatore, bekannt als Giovanni da Udine, „protho e architecto … per tutte le opere e fabriche“ der Stadt Udine entworfen wurde. Der Plan aus dem Jahr 1531 befindet sich in der Bibliothek Guarneriana.

Die Villa Masetti de Concina
Die Villa, die auf einem Abschnitt von antiken Zinnenmauern flankiert ist, gilt als eines der schönsten Beispiele für friulanische Herrschaftsarchitektur im 18. Jahrhundert. Die Adelsresidenz dominiert die Ostseite des Hügels. Vom Garten aus kann man eine wunderschöne Aussicht auf die Moränenhügel und das friulanische Tiefland genießen.

Die Kirche Santa Maria della Fratta
Der Bau, der auf das Jahr 1348 zurückgeht, ist von der mittelalterlichen Ringmauer umgeben. In die Apsis eingegliedert ist einer der antiken Stadttürme. Auf der Fassade aus dem 15. Jahrhundert befindet sich über dem Portal eine Lünette mit einem Basrelief von Giorgio Carona (1476). Im Inneren ist das Fresko aus dem 15. Jahrhundert mit einer Darstellung der Falkenjagd sehenswert.

Besuchen Sie die Website
http://www.museosandaniele.it/ita/territorio/05SM.html

Das Belvedere und die Panoramatreppe
Gegenüber der Kirche von San Daniele und der Villa Ticozzi erstreckt sich ein öffentlicher Park, der einen herrlichen Ausblick auf die Moränenhügel bietet. Ein erstklassiger Aussichtspunkt, der aus dem Belvedere aus Stein besteht, das aus den Überresten einer der antiken Wachtürme realisiert wurde, der im 15. Jahrhundert den östlichen Teil des Schlossgartens überragte.

Die Wallfahrtskirche Madonna di Strada
Errichtet wurde die Kirche in Folge eines wundersamen Ereignisses im 17. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich ein Altarbild der Madonna, das 1506 von Pellegrino da San Daniele geschaffen wurde. Die Kirche zählt zu den interessantesten Bauwerken aus dem Barock in Friaul. Die Fassade wurde im Jahr 1901 nach einem Plan von D’Aronco neu gestaltet.

Besuchen Sie die Website
http://www.museosandaniele.it/ita/territorio/06MdS.html