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FAQ HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Zwischen einer Scheibe und der anderen

Wozu benötigt man den Spitzfuß?
Die Beibehaltung des Spitzfußes gehört zur traditionellen Verarbeitung des San Daniele Schinkens. Dadurch bleibt der Schinken in seinem biologischen Aufbau unverändert. Zudem trägt der komplette Beinknochen zur besseren Entwässerung bei, und zwar auch bei schwierigen Teilen in Bezug auf die Anziehungskraft.

Werden nur die Hinterkeulen verwendet? Warum?
Ja. Weil die Hinterkeulen des Schweins anatomisch betrachtet ganz sind und daher besonders aufgrund ihrer Beschaffenheit (Gewicht, Muskelform, Fleisch und ein richtiger Fettanteil) für eine lange Reifung geeignet sind.

Werden auch Schweine aus dem Ausland verwendet?
Nein. Gemäß den Produktionsbestimmungen dürfen die Schweine nur aus einer der zehn italienischen Regionen stammen, müssen hier geboren, gezüchtet und geschlachtet worden sein: Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Piemont, Lombardei, Emilia Romagna, Toskana, Abruzzen, Latium, Marken, Umbrien.

Wie lange dauert die Reifung?
Die Mindestreifedauer beträgt 13 Monate.

Ist ein länger gereifter Schinken besser?
Der länger gereifte Schinken ist nicht besser, er ist im Vergleich zu einem weniger lang gereiften Schinken anders: im Geschmack ist er intensiver und das Fleisch ist ein wenig trockener. Die Auswahl hängt allein vom persönlichen Geschmack ab.

Welches Salz wird verwendet?
Meersalz.

Was sind die kleinen weißen, harten Körner, die man ab und zu sieht?
Es handelt sich dabei um Tyrosin, eine natürliche Aminosäure, die typisch für gut gereiften Schinken ist.

Enthält der Schinken Nitrate oder Nitrite?
Nein. Gemäß den Produktionsbestimmungen darf der San Daniele weder Zusatzstoffe noch Konservierungsmittel beinhalten.